Aufmerksamkeit des Tages

Ohren frei

Ein Friseur bietet Beratung, Waschen, Schneiden und Föhnen als Paket an, weshalb er auf mich als Kunden verzichten muss, weil ich schon deshalb vom Beratungsgespräch mit ihm Abstand nehme, um nicht länger als unbedingt nötig der duftpartikeldurchsetzten Atemluft in seinem Etablissement ausgesetzt zu sein. Wenn ich zum Friseur gehe, will ich Platz nehmen und nach der kurzen Anweisung „Bitte die Ohren frei“ nach Maßgabe seiner Handwerkskunst bedient werden, um nach Bezahlung etwa fünf Minuten später wieder draußen zu sein.

2 Kommentare zu „Ohren frei

    1. Ich bin wie eine Katze, die vor Haarsprays die Flucht ergreift. Gerade künstliche Duftstoffe spüre ich als Schicht auf meinen Schleimhäuten in Mund und Nase, wie auch sonst meine Haut besonders empfindlich ist. Deshalb lehne ich Kaffee und andere Getränke regelmäßig und dankend ab. Das alles war mir eine kleine, auch etwas selbstironische sprachliche Spitze wert. Im übrigen ist die Luft in den Friseurläden heute sehr viel besser als sie früher war.

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