Gedicht

Der Kampf ums Un

Der Fug, hört zu, o dieser Fug
treibt in der Stadt,
in unsrer Stadt, oh unsrer Stadt
sein Wesen, oh sein Wesen.

Doch eines Tags tritt, oh hört zu,
tritt, oh, hinzu mit breitgebeintem Schritt,
so breitgebeint wie sonst kein Zweit,
hinzu der Unfug, oh der Unfug.

„Halt ein!“, hört zu, „halt ein!“, er ruft.
„Halt ein, du Fug, es ist genug.
Du triebst dein Wesen,
oh dein Wesen triebest du genug.“

Sagt drauf der Fug, oh dieser Fug:
„Ich Fug treib nur mein Wesen
wies alle treiben, die kein Un.
Was aber treibest, Unfug, du?“

Die Stadt erzittert und erstaunt.
Der Fug hat recht, er ist ein Wesen
nicht wie Unfug ohne Un.
Watt sachste nun?

2 Kommentare zu „Der Kampf ums Un

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